Home Assistant ESP8266 DHT11

Weiter geht es mit dem Home Assistant und dem nächsten Temperatursensor aus Modulen meines Bestandes. Hier beleuchten wir die Konstellation: Home Assistant ESP8266 DHT11.

Für die grundsätzliche Installation des Home Assistant, schaut einfach mal in den letzten Artikel: Home Assistant ESP8266 BMP180

Home Assistant ESP8266 DHT11

Ein wirklich netter Sensor ist der DHT11 oder in der neuen Version der DHT22. Er zeigt neben der Temperatur auch die Luftfeuchtigkeit an.

Da ich auch hier die Dokumentation nicht ganz einleuchtend fand, dachte ich mir, ich teile hier mit euch den Code:

Wemos D1 Mini & DHT11 Coda für Home Assistant

Hier findet ihr den YAML Code – grundsätzlich muss dieser auf der Basis eures Setups erfolgen, aber es hilft sicher bei der Umsetzung:

esphome:
  name: esp8266

esp8266:
  board: d1

# Enable logging
logger:

# Enable Home Assistant API
api:
  encryption:
    key: "XXXXXXXXXXX="

ota:
  password: "XXXXXXXXXXX"

wifi:
  ssid: !secret wifi_ssid
  password: !secret wifi_password

  # Enable fallback hotspot (captive portal) in case wifi connection fails
  ap:
    ssid: "Esp8266 Fallback Hotspot"
    password: "XXXXXXXXXXX"


captive_portal:

i2c:

sensor:
  - platform: dht
    pin: D5
    temperature:
      name: "My Temperature"
    humidity:
      name: "My Humidity"
    update_interval: 60s

Wichtig sind hier wie immer die fett markierten Einträge. Ihr passt euren Code einfach um diese Punkte an.

board: d1 – zeigt den Typ der Platine an – den Wemos D1 Mini

i2c: – es wird das i2c Interface genutzt

sensor: – Hier wird der Sensor definiert und der Pin mit dem er kommuniziert
– platform: dht
pin: D5

Ich hoffe, ich kann dem ein oder anderen von euch mit diesem Beitrag weiterhelfen. Falls ja, lasst mir gerne einen Kommentar da.

Home Assistant ESP8266 BMP180

Seit ein paar Tagen setze ich mich mit dem Home Assistant auseinander. Hier ein paar worte zum Zusammenspiel Home Assistant ESP8266 BMP180.

Oder auch: wie bekomme ich den Temperatursensor BMP180 mit einem ESP8266 auch Wemos D1 Mini genannt zum laufen auf dem Home Assistant.

Ich bin zwar noch neu in der Materie, fand die Dokus aber leider nichts zu berauschend und möchte euch an dieser Stelle eine kleine Hilfe bieten. Im schlimmsten Fall wisst ihr das aber schon alles und es ist nur zur Dokumentation für mich interessant.

Installation Home Assistant

Home Assistant ESP8266 BMP180
Home Assistant ESP8266 BMP180

Die Installation des Home Assistant auf dem Raspberry ist sehr einfach. Da ihr das schon sicherlich gemacht habt, hier nur die Kurzversion.

Ihr ladet euch den Raspberry Pi Imager herunter, steckt die SD Karte in den Kartenleser und selektiert das Home Assistant Image. Dann die Karte in den Pi, Netzwerkkabel rein, neu starten und nach 15-20 Minuten könnt ihr euren Assistenten über euren Webbrowser erreichen via http://homeassistant/. Eine detaillierte Anleitung gibt’s hier: LINK.

ESP32 chips für Home Assistant nutzen

Um die Chips der ESP Familie zu programmieren, könnt ihr euch einfach das Add-on ESPHOme auf dem Home Assistent installieren. Am schnellsten geht das mit der folgenden Anleitung: LINK Anleitung ESPHome.

Das Tool führt euch dann durch die Konfiguration.

Wemos D1 Mini & BMP180

Aus einem alten Projekt habe ich noch einige Wemos D1 Minis und BMP 180 Sensoren rumfliegen. Mit diesem lässt sich ein Wifi fähiger Temperatursensor für ~5 Euro plus Netzteil bauen.

Anschluss Wemos D1 Mini und BMP180

Ich habe die Anschlüsse wie folgt verbunden. Das ist dann nochmals in der Programmierung wichtig.

Sensor zu Wemos

  • VIN -> 3V3
  • GND -> G
  • SCL -> D1
  • SDA -> D2

YAML Code für ESP8266 BMP180

Hier findet ihr den Code, den ihr via ESPHome auf den Sensor laden könnt. Hierfür beim ersten mal via USB mit dem Home Assistant verbinden. Danach gehen alle Update über Wifi.

Für all diese Schritte gibt es gute Tutorials, mir hat nur eine einfach Seite mit dem Programmcode (YAML Format) gefehlt.

esphome:
  name: bmp180-esp8266

esp8266:
  board: d1

# Enable logging
logger:

# Enable Home Assistant API
api:
  encryption:
    key: "4XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXk="

ota:
  password: "df1XXXXXXXXXXXXXXXXc681e"

wifi:
  ssid: !secret wifi_ssid
  password: !secret wifi_password

  # Enable fallback hotspot (captive portal) in case wifi connection fails
  ap:
    ssid: "Bmp180-Esp8266 Fallback Hotspot"
    password: "XXXXXXXXXXXXX"


captive_portal:

i2c:

sensor:
  - platform: bmp085
    temperature:
      name: "Outside Temperature"
    pressure:
      name: "Outside Pressure"
    update_interval: 60s
    

Ihr könne den Code einfach kopieren. Meist erstellt ESPHome den ersten Teil bis zum captive_portal: Teil – ab da könnt ihr kopieren.

Alle fett markierten Punkte sind wichtig.

D1

D1 steht für das genaue ESP8266 Board. Euer Board könnt ihr hier finden LINK. Dann einfach auf das Clipboard klicken für die Board ID.

i2c

Beschreibt das Protokoll mit dem der Sensor mit dem Board redet.

platform: bmp085

Ist die Krücke um den BMP180 in diesem Setup zum laufen zu bekommen!

Ich hoffe, ich konnte euch mit dieser kurzen Erklärung helfen euren Home Assistant ESP8266 BMP180 fähig zu machen!

Einkaufsliste

Für alle Kurzentschlossenen, anbei eine kleine Einkaufsliste, mit Dingen die ihr für den Setup braucht, solltet ihr es nicht zuhause rumfliegen haben.

Raspberry Pi 4 (aktuell sehr teuer wegen Lieferengpässen)

SD Karte 16 oder 32 GB

Wemos D1 Mini

Sensor BMP180

2x USB Netzteile für Raspberry und Wemos

Special Thanks

Danke übrigens an Spiel und Zeug, der mich mit seinen Automationsvideos quasi angestachelt hat, endlich das Thema mal anzugehen.

Erfahrungen AfterShokz OpenComm Wireless

Erfahrungen AfterShokz OpenComm

Viele von uns sind seit einiger Zeit im Home Office. Zum Home Office gehören unweigerlich zahllose Zoom- oder Teams-Videokonferenzen. Im letzten Blogpost hatte ich euch meine Webcam empfohlen. Heute ist es an der Zeit das richtige Headset zu empfehlen! Da gibt es in meinen Augen nur einen Sieger – deshalb in der Post: Erfahrungen AfterShokz OpenComm!

Erfahrungen AfterShokz OpenComm

In den letzten Jahren habe ich viele Headsets ausprobiert. Solide Modelle wie das Jabra Evolve 40 MS oder in der Bluetooth Version das Jabra Evolve 65 aber auch etwas größere Modelle wie die Bose QuietComfort, die nicht mehr verkauft werden (neue Version hier zu finden bei Amazon).

Aber so wirklich haben sie mich nicht überzeugt. Spätestens nach einer halben Stunden im Gespräch haben die Ohren angefangen zu glühen. Nach kurzer Recherche habe ich mich dann für das AfterShokz OpenComm Wireless Stereo Bone Conduction Bluetooth Headset entschieden. Ein wirklich langer Name! Nennen wir es am besten nur AfterShokz OpenComm.

AfterShokz OpenComm Wireless Stereo Bone Conduction Bluetooth Headset with Noise-Canceling Boom Microphone for Office Home Business Trucker Drivers Commercial Use,Slate Grey

Die AfterShokz OpenComm sind zwar mit ihrem Preis von ca. 169,95 Euro (Stand 8. Feb. 2022) nicht die günstigsten aber die Technik und die Sprachqualität passen! Aber fangen wir vorne an. AfterShokz stellt eine Reihe von Kopfhörern her, die den Schall über kleine “Lautsprecher” direkt auf die Knochen übertragen. Das hat den Vorteil, dass eure Ohren frei bleiben – man seine Umgebung hören kann und ein Gefühl einer Freisprecheinrichtung hat.

Akku Laufzeit AfterShokz OpenComm

Der Akku des AfterShokz Headset hält 16 Stunden und denkt damit ohne Probleme zwei bis drei Tage mit vielen Gesprächen ab. Und wenn der Akku einmal leer ist, reichen einige Minuten um wieder 2 Stunden telefonieren zu können. Ich lasse das Headset die meiste Zeit auf, da es so leicht ist mit seinen 33 Gramm. Wasserdichte nach IP55 ist eher uninteressant für das Home Office, aber man weiss ja nie ob die “Kilmaanlage” ausfällt – wenn man eine hat.

Sprachqualität AfterShokz OpenComm

Die Audio- und Sprachqualität des OpenComm ist wirklich sehr gut! Und das nicht nur in der unmittelbaren Nähe zum Laptop sondern auch noch 1-2 Räume weiter dank guten Bluetooth Signal. Ausserdem ist auch noch NFC mit dabei!

Fazit AfterShokz OpenComm

Ich möchte meine AfterShokz nicht mehr hergeben! Meine Erfahrungen mit den AfterShokz OpenComm sind durch die Bank positiv. Egal ob mit Zoom oder Teams unter Windows oder mit dem Handy – Die Verbindung ist stabil, das Mikrofon und die Audioausgabe über den Knochen ist perfekt. Aber das wichtigste ist einfach die Freiheit für die Ohren! Es ist wirklich angenehm das Headset zu tragen. Es drückt nichts und es entsteht ein Eindruck von einer Freisprecheinrichtung die eben nicht den ganzen Raum unterhält und zu Verständnisproblemen beim Gegenüber führt.

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